Mit über 400 Mietgeräten zählt die Bleser Mietstation aus Neuwied zu den großen Vermietern von Arbeitsbühnen, Staplern und Baumaschinen in Rheinland-Pfalz. Seit Januar 2025 arbeitet das Unternehmen mit der Dispositionssoftware MIRA, um Abläufe zu digitalisieren und transparenter zu gestalten.
“Unsere Dispo läuft zentral in Neuwied”
„Unsere Disposition läuft zentral in Neuwied“, berichten Maayke und Dieter Bleser. „Da wir beruflich häufig unterwegs sind, brauchen wir jederzeit Zugriff auf alle Vorgänge.“ Die Cloud-Architektur von MIRA mache dies möglich. „Egal wann, egal wo – wir haben unsere Maschinen, Einsätze und Termine innerhalb von Sekunden im Blick.“ berichtet das Unternehmerpaar.
Dieter und Maayke Bleser, zusammen mit Ralf Gärtner (v.r.). Mit dem pinkfarbenen Telestapler unterstützt das Bleser-Team seit Jahren die Brustkrebsforschung und Prävention.
Ein wesentlicher Schritt war für Bleser auch der Abschied von papiergebundenen Prozessen. Mit der MIRA-App werden Rücknahmen, Tankbelege und Lieferscheine direkt digital erfasst. „Das reduziert unseren internen Aufwand erheblich. Die Daten liegen uns bereits zur weiteren Bearbeitung vor, bevor der Fahrer mit der Maschine zurück auf dem Hof ist“, so Maayke Bleser.
Die App ist eng mit der integrierten Tourenplanung verzahnt. Fahraufträge werden per Drag-and-Drop disponiert und automatisch an die Fahrer übertragen. „Maschinentyp, Ansprechperson, Lieferadresse – alles steht in Echtzeit bereit und ist kinderleicht abzuarbeiten“, erklärt Johannes Mangold von MIRA. Auch kurzfristige Änderungen im Tagesgeschäft wie Maschinenabmeldungen lassen sich auf diesem Weg schnell umsetzen.
Für jeden Gerätetyp ein eigenes Formular
Ein weiterer Vorteil für Bleser ist die Anpassbarkeit der digitalen Übergabeprotokolle. „Wir haben für jeden Gerätetyp eigene Formulare hinterlegt“, sagt Dieter Bleser. „Ein Teleskopstapler erfordert andere Prüfpunkte als eine Scherenbühne – das bildet MIRA sauber ab.“
Nach mehreren Monaten im Echtbetrieb fällt das Fazit positiv aus: „Unser Team hat die Umstellung sehr gut angenommen, und viele Abläufe sind heute spürbar effizienter“, so Maayke und Dieter Bleser. Und Dieter ergänzt mit einem Lächeln: „Man muss mit der Zeit gehen – sonst geht man mit der Zeit. Wir haben uns bewusst für den ersten Weg entschieden.“